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Einstiegsgeld für Existenzgründer

Arbeitslosengeld II: Existenzgründung mit dem Einstiegsgeld

Obwohl für Bezieher des Arbeitslosengeldes II keine besondere finanzielle Förderung der Existenzgründung im Sozialgesetzbuch II vorgesehen ist, steht der Weg in die Selbstständigkeit auch diesem Personenkreis offen. Zum einen kann der Empfänger von Arbeitslosengeld II in bestimmtem Umfang hinzuverdienen. Ob Einkommen in abhängiger Beschäftigung oder in selbstständiger Tätigkeit erzielt wird, ist dabei unwichtig.

Zusätzlich kann der Fallmanager, der die individuelle persönliche Situation des Arbeitsuchenden am besten beurteilen kann, ein Einstiegsgeld in Form eines flexiblen Zuschusses auch für eine Existenzgründung bewilligen, wenn er dies für zweckmäßig hält. Hinsichtlich der Höhe des Einstiegsgeldes ist der Fallmanager nicht gebunden. Sie orientiert sich an der Dauer der Arbeitslosigkeit und der Größe der Bedarfsgemeinschaft des Arbeitsuchenden.

Arbeitslosengeld I-Empfänger, die noch einen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, der ihren Bedarf jedoch nicht deckt, können anstatt dem Einstiegsgeld den Gründungszuschuss für Existenzgründer beantragen.

Bereits laufende Förderungen mit einem Existenzgründungszuschuss („Ich AG“) bzw. mit dem Überbrückungsgeld werden von der Neuregelung nicht tangiert.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit