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Arbeitsvermittler werden - Fragen und Antworten

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Arbeitsvermittler FAQ

Was macht ein privater Arbeitsvermittler?

Ein Arbeitsvermittler ermittelt freie Arbeitsplätze und findet die dafür in Frage kommenden Arbeitskräfte.

Braucht ein Arbeitsvermittler eine spezielle Ausbildung oder Erlaubnis?

Nein, ein einfacher Gewerbeschein ist vollkommen ausreichend. Die Gewerbeanmeldung kostet je nach Stadt bzw. Gemeinde einmalig zwischen 10 und 30 Euro.

Wie bekomme ich Kunden?

Dazu gibt es viele Möglichkeiten, z.B.:
- Firmen vor Ort ansprechen
- Arbeitsgesuche und -angebote in Tageszeitungen lesen
- selbst in Tageszeitungen inserieren
-
- Flyer und Visitenkarten verteilen
- Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsvermittlern

Viele weitere gute Ideen zur preiswerten und effizienten Kundengewinnung finden Sie in der Ratgeber-Literatur zum Thema Guerilla Marketing.

Ich bin selbst arbeitslos. Kann ich meine Arbeitsvermittlung als Ich-AG gründen?

Grundsätzlich ist es möglich, auch eine selbstständige Tätigkeit als Arbeitsvermittler durch die Agentur für Arbeit fördern zu lassen und dafür den neuen Gründungszuschuss oder das Einstiegsgeld dafür zu beantragen. Ob Sie die dafür erforderlichen Bedingungen erfüllen, erfahren Sie bei Ihrer örtlichen Bundesagentur für Arbeit.

Wer beauftragt den Arbeitsvermittler

Der Arbeitsvermittler kann sowohl von Arbeitgebern als auch von Arbeitssuchenden beauftragt werden. Er kann aber auch in Eigeninitiative Arbeitsplätze und Arbeitskräfte zusammenführen.

Wieviel verdient ein Arbeitsvermittler

Der Arbeitsvermittler kann sowohl mt dem Arbeitgeber als auch mit dem Arbeitssuchenden eigene Honorare aushandeln. Im Idealfall übernimmt das die Bundesagentur für Arbeit (ehem.: Arbeitsamt) die Vermittlungskosten. So können zwischen wenigen hundert und mehreren tausend Euro pro Vermittlung erzielt werden.

Haupt- oder nebenberuflich?

Sie können Ihre Tätigkeit als Arbeitsvermittler problemlos nebenberuflich starten und bei ausreichenden Vermittlungszahlen zum Hauptberuf ausbauen.

In welchen Fällen bezahlt die Bundesagentur die Vermittlung?

Die Arbeitsagentur bezahlt, wenn
- ein Vermittlungsgutschein erteilt,
- eine Beschäftigungsdauer von mindestens 3 Monaten vereinbart und
- ein schriftlicher Vermittlungsvertrag mit dem Arbeitslosen geschlossen wurde.

Wieviel bezahlt die Bundesagentur pro Vermittlung?

Bei Gutscheinen, die vor dem 01.01.2005 ausgestellt wurden nach Dauer der Arbeitslosigkeit der vermittelten Person eine Vermittlungsvergütung in Höhe von
- € 1.500 bei einer Arbeitslosigkeit von 3 - 6 Monaten,
- € 2.000 bei einer Arbeitslosigkeit von 6 - 9 Monaten,
- € 2.500 bei einer Arbeitslosigkeit von mehr als 9 Monaten.

Bei Gutscheinen, die seit dem 01.01.2005 ausgestellt werden, beträgt die Vermittlungsvergütung einheitlich € 2000 und die Mindestdauer der Arbeitslosigkeit bis zur Erteilung des Gutscheines nur noch sechs Wochen.

Und wenn jemand erst drei Wochen lang arbeitslos ist?

Es klingt paradox, aber dann muss er entweder noch drei Wochen auf seinen Vermittlungsgutschein und damit auf einen neuen Job warten oder die Vermittlung selbst finanzieren.

Was mache ich nach der Vermittlung mit dem Gutschein?

Den Gutschein für die Arbeitsvermittelung schicken Sie zusammen mit je einer Kopie des Arbeitsvertrages und des Vermittlungsvertrages an die ausstellende Agentur.

Bekomme ich die Vermittlungsvergütung sofort ausbezahlt?

Sie bekommen einen Teilbetrag in Höhe von € 1.000, wenn das Beschäftigungsverhältnis mindestens sechs Wochen gedauert hat. Der Restbetrag wird erst ausgezahlt, wenn das Beschäftigungsverhältnis mindestens sechs Monate gedauert hat.

Werden auch Vermittlungen ins Ausland verprovisioniert?

Provision wird nur bezahlt, wenn dieser Arbeitsplatz nach deutschem Recht sozialversicherungspflichtig ist. Dies könnte z.B. der Fall sein bei einer Filiale eines deutschen Unternehmens im Ausland. Im Zweifelsfall sollte vor der Vermittlung oder Vermittelung die Europa- und Auslandshotline der Bundesagentur für Arbeit (Tel.: 0180 – 522 20 23) kontaktiert werden.

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